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Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungsverfahren gegen Nycron Ltd. und Autowelt Stuttgart ein.
Wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betruges hat die Staatsanwaltschaft Villingen-Schwenningen Ermittlungen gegen die Betreiber der mittlerweile insolventen Firma Nycorn Ltd. und den Inhaber der Autowelt Stuttgart eingeleitet.
Die Betreiber versprachen, dass die Monatsraten einfach über die Einnahmen für einen Werbeaufdruck an ihrem Fahrzeug finanziert werden. Jetzt ist das System geplatzt.
Es besteht der Verdacht auf gewerbsmäßigen Betrug größeren Stils in der Veräußerung und Finanzierung von Fahrzeugen.
Bis zum Ende funktionierte die Machart nach einer Art Schneeballsystem. Autos, meist Neuwagen sind zu einem überteuerten Preis, bis zu 50 Prozent über dem Normalpreis, veräußert und weiterverkauft worden.
In vielen Fällen wurde das Kaufgeschäft mit
einer Finanzierung kombiniert.
Weil nach bisherigen Erkenntnissen viele Fahrzeuge sogenannte Re-Importe waren,
können die Gewinnspannen sogar noch höher gewesen sein. Die Abnehmer machten
sich wegen der hohen Preise keine Sorgen, denn die monatlichen
Finanzierungsraten sollten über die Provisionen für den Werbeaufdruck auf dem
Auto bezahlt werden.
250 Euro Prämie sollte ein Fiatfahrer jeden Monat bekommen, wenn er beispielsweise Werbung für den Energydrink Nycron fährt. Zwischenzeitlich meldete die Firma Nycron Ltd. Insolvenz an.
Die Rechtsanwälte vertreten bereits mehrere Geschädigte, die sich auf das
verlockende Geschäft einließen und ihr Geld für die überteuerten Autos zurück
wollen. Ihr Ansprechpartner ist Herr Rechtsanwalt Michael
Beuther. Er ist bei allen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten im gesamten
Bundesgebiet vertretungsberechtigt.
